Porreres
Im Inselinneren, im Süden der Region
Plà de Mallorca, liegt die Gemeinde Porreres. Auf einer Fläche von 86 km² leben ca. 5.300 Einwohner, wovon ca. 4.700 Menschen in der gleichnamigen Kleinstadt wohnen.
Porreres grenzt an die Gemeinden
Sant Joan,
Vilafranca de Bonany,
Montuïri,
Llucmajor,
Campos und
Felanitx.
Porreres ist ein Ort, der mit seinen ruhigen und teilweise verlassenen Straßen und Gassen, weit weg vom Massentourismus in den meist überlagerten Großstädten der Insel, liegt. Viele Touristen kennen Mallorca nur als Partyinsel, doch die Insel hat auch eine ganz andere Seite, eine, die das echte ursprüngliche Leben widerspiegelt.
Der Boden rund um Porreres ist sehr fruchtbar, weswegen das Plà schon immer als die Kornkammer Mallorcas galt. Die tonige rote Erde in der Gemeinde verleiht ihr eine warme Atmosphäre. Diese Farbe kommt durch Ablagerungen von Eisenoxid zustande. Die Einheimischen erkannten schon früh den Ertragsreichtum dieser leuchtendroten Erde und nutzten sie für ausgewogene Anbaumethoden. Der Getreideanbau mit Mandel-, Johannisbrotbaum- und Feigenanbau ist noch heute im Plà kombiniert.
Neben den genannten Nutzpflanzen wird in Porreres auch Wein angebaut. Seit 1945 gibt es z.B. das Weingut "Jaume Mesquida", das mittlerweile von der vierten Familiengeneration geführt wird. Der von der Familie hergestellte Mallorca Wein erfreut sich großer Beliebtheit bei Touristen und Einheimischen.
Einen Besuch wert sind auf jeden Fall die mächtige Pfarrkirche "Nuestra Senyora de la Consolació", das restaurierte Kloster "Santuari de Monti-Siòn" und das "Museu i Fons artìstic de Porreres".