Härteres Durchgreifen bei illegaler Vermietung von Ferienhäusern
2011-12-22
Das Vermieten wie auch Vermitteln von nicht gemeldeten Ferienhäusern soll in Zukunft als "schwerer Verstoß" wider das Tourismusgesetz behandelt werden. Betroffene müssen mit Geldstrafen zwischen 4.000 und 40.000 Euro rechnen, so das
Ministerium für Tourismus.
Im Jahr 2005 legte die balearische Landesregierung eine Frist zum Jahr 2006 fest, um die Genehmigung für die Vermietung eines Ferienhaus zu beantragen. Offiziell wurden danach keine Lizenzen mehr ausgestellt.
Nun entstand seitdem eine Grauzone, in der über normale Mietverträge Fincas an Touristen vermittelt wurden. Ferienhausvermieter wie auch Politiker befürworten jedoch, dieses Geschäft zu legalisieren, schließlich würde dies auch weitere Steuereinnahmen garantieren.
Über den drohenden Verlust seiner bislang sicheren Einnahmequelle beschwert sich auch der Bürgermeister von
Pollença, Bartomeu Cifre. Die Vermietung von Ferienhäusern in Pollença sei keine Konkurrenz für die Hotels, sondern ein Angebot, das zusätzliche Besucher bringt.